Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

best before…

Da gibt es einen Wissenschaftler an der US-Universit채t Harvard, der fordert, nur noch Daten ins Netz zu stellen, die sich nach einer bestimmten Frist von alleine wieder l철schen, quasi ein Verfallsdatum f체r Daten. (Zitat) „Die Menschen seien seit Jahrtausenden darauf programmiert, das meiste zu vergessen.“ Ja nee, iss klar.

Aber im Ansatz hat dieser Wissenschaftler schon Recht. Das Internet speichert alles und vergisst (fast) nix. Und Suchmaschinen sind flei횩ig dabei, diese Daten zu sammeln und zu verkn체pfen. Dabei kommt zwangsl채ufig das eine oder andere zu Tage, was sich die jeweiligen Betroffenen gerne als ‚vergessen‘ w체nschen. Hier nun aber eine Datenl철schung zu fordern, ist doch der falsche Weg. Vielmehr muss unsere Gesellschaft endlich mal lernen, verantwortungsvoll mit Daten anderer umzugehen. Gerade die beiden im Artikel genannten Beispiele zeigen gerade, dass die Gesellschaft dies noch nicht kann.

Quelle: digitalfernsehen.de

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Filed under: Netzfundst체cke — 6. September 2007, 18:01 Uhr von Holger.

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