Chill & Grill, der Salat

Nachdem ich keine Beschwerden oder Krankmeldungen auf Richtung Eitorf erhalten habe, sowie es mir selber gut geht, lüfte ich mal das Geheimnis des Kartoffelsalates.

In vielen Rezepten hieß es, man soll Kartoffeln vom Vortag nehmen, weil sie dann wieder etwas fester geworden sind. Das Elend begann also am Vortag. Ich kaufte 1,5kg Kartoffeln, angeblich festkochend. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig viel, aber ein Teil der Kartoffeln sollten direkt als Abendessen in der Pfanne landen, als Bratkartoffeln. Da ich aber bisher mit Kartoffeln immer auf Kriegsfuß stand, hab ich sie wohl offenbar zu lange gekocht. Diese kleinen Mistviecher waren weicher als gewollt. Die Pellerei gestaltete sich zu einer ziemlich frustrierender Stunde. Polly kann das bezeugen, er hörte mich über Telefon fluchen.

Da ja bekanntlich Liebe durch den Magen geht, hatte ich ca. jede fünfte der kleineren Kartoffeln, die beim Pellen zermatschten, besonders lieb. Ein weiterer Schwung landete wie geplant in der Pfanne. Es bleib dann nur noch ein Häufchen Elend an Kartoffeln übrig. Ich sah mich schon am nächsten Tag losziehen und neue Kartoffeln holen.

Am nächsten Tag waren die Kartoffeln dann tatsächlich etwas fester geworden, naja, die meisten jedenfalls. Ich schnitt sie also frohen Mutes in Scheiben, um mal zu schauen, wie weit ich damit komme. Dazu kamen dann eine in kleine Würfel geschnittene Zwiebel, angeröstete Schinkenwürfel und Schnittlauch. Alles weitere erledtigten dann zwei Portionen Fleischsalat. Darin waren bereits fertig geschnittene Fleischwurst, Gewürzgürkchen und die Majo-Sauce. Das ganze vooorsichtig durchgemischt, und auf einmal war es viel zu viel Kartoffelsalat. Ein Teil davon musste sogar zuhause bleiben, er passte nicht mehr in die Schüssel.

Zum Schluss hat er doch allen geschmeckt, genauso war SEIN Tortelini-Salat 1A-hervorragend. Und das Grillfleisch sowieso. Und obendrein war der gestrige Abend auch wieder ein sehr schöner, geselliger Abend. Vielen Dank.

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