Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

Chill & Grill, der Salat

Nachdem ich keine Beschwerden oder Krankmeldungen auf Richtung Eitorf erhalten habe, sowie es mir selber gut geht, l체fte ich mal das Geheimnis des Kartoffelsalates.

In vielen Rezepten hie횩 es, man soll Kartoffeln vom Vortag nehmen, weil sie dann wieder etwas fester geworden sind. Das Elend begann also am Vortag. Ich kaufte 1,5kg Kartoffeln, angeblich festkochend. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig viel, aber ein Teil der Kartoffeln sollten direkt als Abendessen in der Pfanne landen, als Bratkartoffeln. Da ich aber bisher mit Kartoffeln immer auf Kriegsfu횩 stand, hab ich sie wohl offenbar zu lange gekocht. Diese kleinen Mistviecher waren weicher als gewollt. Die Pellerei gestaltete sich zu einer ziemlich frustrierender Stunde. Polly kann das bezeugen, er h철rte mich 체ber Telefon fluchen.

Da ja bekanntlich Liebe durch den Magen geht, hatte ich ca. jede f체nfte der kleineren Kartoffeln, die beim Pellen zermatschten, besonders lieb. Ein weiterer Schwung landete wie geplant in der Pfanne. Es bleib dann nur noch ein H채ufchen Elend an Kartoffeln 체brig. Ich sah mich schon am n채chsten Tag losziehen und neue Kartoffeln holen.

Am n채chsten Tag waren die Kartoffeln dann tats채chlich etwas fester geworden, naja, die meisten jedenfalls. Ich schnitt sie also frohen Mutes in Scheiben, um mal zu schauen, wie weit ich damit komme. Dazu kamen dann eine in kleine W체rfel geschnittene Zwiebel, anger철stete Schinkenw체rfel und Schnittlauch. Alles weitere erledtigten dann zwei Portionen Fleischsalat. Darin waren bereits fertig geschnittene Fleischwurst, Gew체rzg체rkchen und die Majo-Sauce. Das ganze vooorsichtig durchgemischt, und auf einmal war es viel zu viel Kartoffelsalat. Ein Teil davon musste sogar zuhause bleiben, er passte nicht mehr in die Sch체ssel.

Zum Schluss hat er doch allen geschmeckt, genauso war SEIN Tortelini-Salat 1A-hervorragend. Und das Grillfleisch sowieso. Und obendrein war der gestrige Abend auch wieder ein sehr sch철ner, geselliger Abend. Vielen Dank.

Filed under: Kulinarisches — 29. April 2007, 22:25 Uhr von Holger.

Keine Kommentare »

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Leave a comment