Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

Klugheim – Neuer Themenbereich im Phantasialand

Das Phantasialand hat mit Klugheim einen neuen Themenbereich geschaffen, der auch nach heutigen Qualit채tsstandards neue Ma횩st채be setzt. Ein Dorf im keltischen, mittelalterlichen Stil, geschlagen in eine Felsenlandschaft, schafft eine neue, bisher nicht dagewesene Athmosph채re. Der Marktplatz besticht durch seine Kompaktheit, ohne dabei erdr체ckend zu wirken. Durch die hohe Detailverliebtheit gibt es viel zu entdecken und man vergisst schnell, dass man im Phantasialand ist. Auch bekommt man in Klugheim nicht mehr viel vom restlichen Park mit. Absolut beeindruckend ist auch, wie kompakt die beiden neuen Achterbahnen in den Themenbereich integriert wurden.

Taron, die gr철횩ere der beiden neuen Achterbahnen, besticht durch seine Intensit채t. Direkt vom katapult-artigen Start weg gibt die Bahn einfach nur noch Vollgas. Viele Richtungswechsel und Kurven nehmen dem Fahrgast schnell die Orientierung und lassen ihn in einen Geschwindigkeitsrausch durch Felsen und Schluchten sowie 체ber D채chern verfallen. Und wenn man denkt, nun geht der Bahn langsam die Luft aus, kommt der zweite Beschleuniger und setzt nochmal einen ordentlich oben drauf. Die Bahn ist von der ersten bis zur letzten Sekunde extrem intensiv, obwohl sie dabei auf jeglichen 횥berschl채ge verzichtet. Es bleibt einem trotzdem keine Verschnaufpause w채hrend der Fahrt.

Raik dagegen ist weniger intensiv, ist daf체r aber ein ‚Shuttle-Coaster‘, also eine Achterbahn ohne geschlossene Rundstrecke. Man f채hrt die Strecke somit einmal vorw채rts und r체ckw채rts. Die Fahrt geht dabei genauso durch die Schluchten Klugheims, sodass man auch hier ein 채hnliches Gef체hl wie beim gro횩en Bruder erlebt.

Insgesamt kann ich beide Daumen hochhalten, denn hier ist dem Phantasialand ein wirklich guter Themenbereich gelungen. Der sp채tere Abend beim Pre-Opening hat gezeigt, dass man gerade auch im Dunkeln bei der gem채횩igten Soundkulisse (die wiederum komplett aus dem Hause Imascore stammt) hier sehr sch철n verweilen kann. Ich freue mich hier schon auf die Winter철ffnung.

Meine Bilder von Klugheim gibt es hier: HIER

Filed under: Freizeitparks, Achterbahnen,Unterwegs — 30. Juni 2016, 22:29 Uhr von Holger.

Mara und der Feuerbringer

Heute ging eine Welle durch diverse Fandoms, die mich dazu verleitete, den Tag anders enden zu lassen, als 체blich. N채mlich im Kino. Im Fantasy-Film Mara und der Feuerbringer.

Tommy Krappweis – bekannt u.a. als Miterfinder von Bernd das Brot – ist der Author der gleichnamigen Triologie und hatte nun Gelegenheit, den ersten Teil zu verfilmen. Man darf jetzt keinen Hollywood-Blockbuster wie ‚Der Hobbit‘ o.채. erwarten, sondern es ist eine typisch deutsche Verfilmung. Ich bin zwar kein Fan des deutschen Films, doch dieser ist etwas anders. Es ist endlich wieder mal ein Film, der das Niveau von ‚Die unendlichen Geschichte‘ erreicht, ohne ihn jedoch zu kopieren. Die Story spielt mit der nordisch-germanischen Mythologie, ohne dabei trocken zu wirken. Die Protagonistin Mara will eigentlich nur ein ganz normales Teenager-Leben f체hren, hat jedoch immer wieder Visionen und wird schlie횩lich in diese Mythenwelt hinein gezogen, um die reale Welt vor der Zerst철rung, der G철tterd채mmerung zu bewahren. Zahlzeiche Gags, Zitate und Anspielungen sowie aus dem Leben gegriffene Situationen lockern die Story dabei immer wieder auf. Auch manche der Spezialeffekte brauchen sich vor Hollywood nicht zu verstecken.

Nicht ganz so optimal fand ich viele der Off-Texte, und manche der Surround-Effekte wirkten fehlplaziert. (Warum spricht der kleine Ast sehr dominant aus allen Richtungen gleichzeitig, wenn ich ihn vorne auf der Leinwand aus der Perspektive der Protagonistin sehe?) Trotz dem einen ober anderen Abstrich hat mir der Film gefallen und kann ihn weiter empfehlen. Er landet sicherlich auch noch als Blu-Ray in meinem Regal.

Schade finde ich allerdings, dass er – obwohl gerade erst gestartet – so sang- und klanglos im Kino untergeht. Obwohl heute die H체tte im UCI H체rth brechend voll war, sa횩en wir gerade mal zu f체nf Leuten im Kinosaal. Ursache ist sicherlich die fehlende Werbung (bis auf obige Mundpropaganda) sowie die Tatsache, dass der Film dadurch nur im Nachmittagsprogramm l채uft. Gegen das Werbe-Budget eines US-Blockbuster kommt solch ein Film leider nicht an. 윒 Aber immerhin, Tim Burtons 9 hat es damals noch nicht einmal in die deutschen Kinos geschafft (mir v철llig unverst채ndlich)

Filed under: Allgemein — 7. April 2015, 23:06 Uhr von Holger.

Ein Licht geht aus

just a light am baumVor ca. 4,5 Jahren habe ich meinen ersten, eigenen Geocache (und bis dato auch den einzigsten) namens JUST A LIGHT ausgelegt. Gestaltet war er als 횜llaterne, in der sich im Inneren die eigentliche, mit Flammen gestaltete Dose befand. Der Docht (und nachher auch das Glas) war entfernt.

횥ber 700 Geocacher haben meine Dose besucht. Das ist eine ordentliche Zahl, die mich ein wenig stolz macht. Doch nun haben Waldarbeiter im Zielgebiet den Wald ausgelichtet und dabei ganze Arbeit geleistet. Dabei wurde die Lampe wohl entfernt. Sie ist nicht mehr auffindbar.

Nun, irgendwann geht jeder Geocache mal ins Archiv, nun ist die Zeit auch f체r meine Lampe gekommen. Daher Ruhe in Frieden, kleines L채mpchen.

Irgendwie symboltr채chtig f체r dieses Wochenende…

Filed under: Geocaching — 7. Dezember 2014, 18:33 Uhr von Holger.

K철lner Lichter 2013

Verdammt, das waren die (zweit)geilsten K철lner Lichter ever.
Warum (zweit!)geilsten?
F체r das Jahr 2007 komponierte G체nter H채ssy die Musik f체r die K철lner Lichter.
Sie wurde ver철ffentlicht unter dem Titel: „COLONIA Ab urbe condita“
Sie war (und ist f체r mich bedeutend durch):
a) ma횩gescheidert auf die Geschichte K철lns von Anbeginn der R철merzeit
b) live von einem Synphonieorchester am Abend der K철lner Lichter gespielt
c) ich war live dabei (Trib체nenkarte)
d) ist der Komponist G체nter H채ssy noch im selben Jahr seiner Komposition f체r die K철lner Lichter leider verstorben.
e) liegt seine CD ehrenvoll in meiner Sammlung
Daher ist das Jahr 2007 f체r mich ungeschlagen und untopbar auf Platz Eins. Ever. No Discussion! Aus!

Dieses Jahr war es mir leider nicht verg철nnt, live am Rheinufer bei dem K철lner Lichter dabei zu sein. Doch dieses Jahr hat der WDR aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Gro횩e Teile des Konzerts der ‚Bl채ck F철철ss‘ am Tanzbrunnen wurden live 체bertragen, sodass auch Daheim die entsprechende Stimmung aufkam. Nat체rlich kam auch das Rahmenprogram nicht zu kurz. Kurz gesagt: Das Gleichgewicht stimmte.
Das wichtigste aber: Die 횥bertragung des Haupt-Feuerwerks (und damit der Kern der K철lner Lichter) wurde kompetent und akkurat geschnitten 체bertragen, ohne unn철tige, langweilige Einstellungen, die das eigentliche Feuerwerk in den Hintergrund r체cken. Die 횥bertragung des Haupt-Feuerwehrs war ein Genuss von der ersten bis zur letzten Minute. Vielen Dank von Herzen, WDR.

Filed under: Allgemein — 14. Juli 2013, 01:17 Uhr von Holger.

Ausbremsende Verkehrsma횩nahmen

tempo30

Na, was sagt man dazu? Das ging jetzt doch schneller als gedacht.
Eigentlich war sie schon lange 체berf채llig, die Einrichtung einer Tempo 30-Zone in meinem Wohngebiet, nun wurde sie tats채chlich realisiert. Nun kann man sich nur noch w체nschen, dass hier auch Tempo-Kontrollen durchgef체hrt werden. Denn seit der Einrichtung der Ampelanlage wird hier m채chtig gerast, wenn am Ende der Stra횩e eine gr체ne Ampel mit der sofortigen Weiterfahrt lockt. Auch mich haben diese Raser schon in die eine oder andere brenzlige Situation gebracht. Es ist nun mal ein Wohngebiet.

Also, wenn Ihr zu mir wollt, sch철n langsam fahren, auch wenn ich quasi neben dem Schild wohne. 윒

Filed under: Au횩enwelt(en) — 27. April 2013, 21:31 Uhr von Holger.

Wenn Glaube Berge versetzen kann…

…dann kann Google sicherlich auch ganze Fl체sse umverlegen. Ja wirklich. Google kann das. Wenn man nach dem neuen Karten-Update auf Google-Maps geht, dann liegt K철ln nun nicht mehr am Rhein, sondern an der *trommelwirbel* RUHR. Ja, wirklich. An der Ruhr.

Aber die D체sseldorfer brauchen sich gar nicht erst zu freuen, auch die liegen nun an der Ruhr. Und auch Mainz. Und Rust (naja, fast). Sogar die Mosel m체ndet nun bei Koblenz in die Ruhr.

Aber wenn mann dann ganz tief in die Karte reinzoomt, wird aus der Ruhr doch wieder der Rhein.

*kopfsch체ttel*

PS.: Einen Screenshot spare ich mir mal, bevor hier mir einer wegen Urheberechts-Verletzung rumheult.

Filed under: Netzfundst체cke,Schmerzen — 22. M채rz 2013, 21:00 Uhr von Holger.
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