Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

So nicht, meine Freunde

Mal ein kleiner Streifzug durch meinen Spam-Filter. In letzter Zeit schlugen dort Spam-Mails mit folgenden Betreffs auf:

  • Keine Wettaktien im Depot? Trottel
  • Du Depp hast noch keine Wettaktien
  • Du Sack hast keine Eier! Depp! Hast keine Wettaktien gekauft. Schwuchtel!

Also, jetzt wird der Spam auch noch beleidigend. Ich kaufe ganz bestimmt keine Aktien, wenn man mir im Betreff schon Beleidigungen an den Kopf wirft. Und erst recht keine Wettaktien (was immer das auch ist).

Filed under: Schmerzen — 29. April 2007, 22:33 Uhr von Holger.

Chill & Grill, der Salat

Nachdem ich keine Beschwerden oder Krankmeldungen auf Richtung Eitorf erhalten habe, sowie es mir selber gut geht, l√ľfte ich mal das Geheimnis des Kartoffelsalates.

weiterlesen…

Filed under: Kulinarisches — 29. April 2007, 22:25 Uhr von Holger.

Chill & Grill, zweite Klappe

Herr Schumann hat gerufen, und ich werde kommen erscheinen. Und diesmal wird auch wirklich gegrillt, der verr√ľckte, warme April macht’s m√∂glich. Ich werde einen Kartoffelsalat beisteuern, aber aufgrund der Kurzfristigkeit kabe ich keine Zeit mehr, heimlich zu trainieren. Ich hab n√§mlich noch nie einen Kartoffelsalat zubereitet. Das wird also abenteuerlich. Ein wohlklingendes Rezept liegt jedoch schon vor mir.

Filed under: Kulinarisches — 26. April 2007, 21:08 Uhr von Holger.

Ming Jung, das neue Elefantenbaby

[inspic=351,right,fullscreen,130]Vor etwa einer Woche ist es passiert, das zweite Elefantenbaby wurde im Kölner Zoo geboren. Nun hat Marlar einen kleinen Bruder. Der kleine Drops hat auch schon einen Namen, wie man ihn nur in Köln bekommen kann. Der Name wurde diesesmal im Rahmen eines Wettbewerbs einer Kölner Boulevard-Zeitung gesucht. Unter den Einsendungen wurde dann von einer Jury der Name herausgesucht. Somit heißt der neue Elefant nun:

Ming Jung

Der Name passt prima in die thail√§ndische Elefantengruppe. Aber der K√∂lner Eingeborene, und sonstige, die des k√∂lschen Dialektes m√§chtig sind, erkennen in diesen Namen sofort eine typisch k√∂lsche Liebkosung einer fremden Kultur. Denn das, was ausgesprochen so thail√§ndisch klingt, hei√üt im k√∂lschen Dialekt nix anderes als ‚Mein Junge‘. Eine Idee, wie es nur in K√∂ln geben kann.

Der h√§ufigste Namensvorschlag war √ľbrigens ‚Benedetto‘, weil der Elefant am Geburtstag des derzeitigen Papst geboren wurde. Aber das passt ja nun mal gar nicht in eine thail√§ndische Elefantengruppe.

Das sch√∂ne Wetter (und nat√ľrlich das neue Elefantenbaby) hat mich dazu bewegt, letzten Samstag wieder mit der Kamera durch den K√∂lner Zoo zu ziehen. Aktuelle Bilder gibt es in der Galerie (ab Bild 22).

√úbrigens: Zwei weitere schwergewichtige Elefantendamen sind noch tr√§chtig. Baby Nummer Drei wird noch f√ľr diesen Sommer erwartet. Ob es dann ‚Ming Shaz‘ genannt wird?

Filed under: Tierwelt(en) — 24. April 2007, 21:28 Uhr von Holger.

Jugendschutz

Gefunden im Programmheft der Kölnarena, das gestern auf den Sitzplätzen auslag:

tokiohoteljugendschutz

Das nenn ich mal innovativen Jugendschutz. Ich sehe Tokio Hotel im Mai schon vor einer leeren Halle spielen. ūüôā

Filed under: Amysant — 19. April 2007, 21:59 Uhr von Holger.

Peter Maffay Begegnungen – Eine Allianz f√ľr Kinder

Gestern Abend besuchte ich die K√∂lnarena, um Peter Maffay auf seiner aktuellen Konzerttournee ‚Begegnungen – Eine Allianz f√ľr Kinder‚ live zu erleben. Zu dem Konzert bleibt mir nur eins zu sagen: Wow, was f√ľr ein Erlebnis!

F√ľr mich war es das erste Konzert dieser Art, daher wusste ich nicht so recht, was mich erwartet. Vor allem auch, da dies kein reines Maffay-Konzert war. Mit ihm traten noch insgesamt 14 K√ľnstler aus 14 verschiedenen Nationen auf. Doch ich wurde in keinster Weise entt√§uscht.

Es begann mit einer Auswahl Lieder aus der sechunsneunzig-Tour, die vornehmlich akustisch gespielt wurden, also (fast) unplugged, wenn man mal von dem E-Bass, dem E-Piano und nat√ľrlich den Mikros absieht. Den Hauptteil machte dann der Auftritt der einzelnen K√ľnstler aus, die entweder im Duett mit Maffay oder solo das Publikum auf eine musikalische Weltreise mitnahmen. Dabei brachte jeder K√ľnstler seinen eigenen, landestypisch-kulturellen Stil mit, der mit der Maffayschen Rockmusik raffiniert kombiniert wurde. Kein St√ľck gleichte dem anderen, es wurde nie langweilig.

Zwischen den Musikst√ľcken wurden die einzelnen Kinder-Hilfsprojekte von Maffay sowie den auftretenden K√ľnstern vorgestellt, sowie von einzelnen Stationen von Maffays Reisen in L√§nder, die durch diese Projekte unterst√ľtzt werden, berichtet. Auf diesen Reisen lernte Maffay auch die K√ľnstler kennen, die in ihren L√§ndern jeweils eine nationale Ber√ľmtheit sind und sich f√ľr lokale Kinderhilfsprojekte einsetzen. Letztlich abgerundet wird der Charity-Sinn dieser Konzert-Tournee durch das Kinderhilfswerk ‚World Vision‚.

Was mich dann doch ein wenig entt√§uschte ist, dass ich scheinbar mit meinen stolzen 33 Jahren den Altersdurchschnitt in der Halle kr√§ftig nach unten dr√ľckte. Ist meine Generation nicht an live-gespielter Rock-Musik interessiert? Oder liegt es an Peter Maffay? Oder bin ich doch ein so gro√üer Au√üenseiter? Ich wei√ü es nicht.

Filed under: Allgemein — 19. April 2007, 21:39 Uhr von Holger.
N√§chste Seite »