Auf'n Ab

oder: Schmerz, lass nach

Mara und der Feuerbringer

Heute ging eine Welle durch diverse Fandoms, die mich dazu verleitete, den Tag anders enden zu lassen, als 체blich. N채mlich im Kino. Im Fantasy-Film Mara und der Feuerbringer.

Tommy Krappweis – bekannt u.a. als Miterfinder von Bernd das Brot – ist der Author der gleichnamigen Triologie und hatte nun Gelegenheit, den ersten Teil zu verfilmen. Man darf jetzt keinen Hollywood-Blockbuster wie ‚Der Hobbit‘ o.채. erwarten, sondern es ist eine typisch deutsche Verfilmung. Ich bin zwar kein Fan des deutschen Films, doch dieser ist etwas anders. Es ist endlich wieder mal ein Film, der das Niveau von ‚Die unendlichen Geschichte‘ erreicht, ohne ihn jedoch zu kopieren. Die Story spielt mit der nordisch-germanischen Mythologie, ohne dabei trocken zu wirken. Die Protagonistin Mara will eigentlich nur ein ganz normales Teenager-Leben f체hren, hat jedoch immer wieder Visionen und wird schlie횩lich in diese Mythenwelt hinein gezogen, um die reale Welt vor der Zerst철rung, der G철tterd채mmerung zu bewahren. Zahlzeiche Gags, Zitate und Anspielungen sowie aus dem Leben gegriffene Situationen lockern die Story dabei immer wieder auf. Auch manche der Spezialeffekte brauchen sich vor Hollywood nicht zu verstecken.

Nicht ganz so optimal fand ich viele der Off-Texte, und manche der Surround-Effekte wirkten fehlplaziert. (Warum spricht der kleine Ast sehr dominant aus allen Richtungen gleichzeitig, wenn ich ihn vorne auf der Leinwand aus der Perspektive der Protagonistin sehe?) Trotz dem einen ober anderen Abstrich hat mir der Film gefallen und kann ihn weiter empfehlen. Er landet sicherlich auch noch als Blu-Ray in meinem Regal.

Schade finde ich allerdings, dass er – obwohl gerade erst gestartet – so sang- und klanglos im Kino untergeht. Obwohl heute die H체tte im UCI H체rth brechend voll war, sa횩en wir gerade mal zu f체nf Leuten im Kinosaal. Ursache ist sicherlich die fehlende Werbung (bis auf obige Mundpropaganda) sowie die Tatsache, dass der Film dadurch nur im Nachmittagsprogramm l채uft. Gegen das Werbe-Budget eines US-Blockbuster kommt solch ein Film leider nicht an. 윒 Aber immerhin, Tim Burtons 9 hat es damals noch nicht einmal in die deutschen Kinos geschafft (mir v철llig unverst채ndlich)

Filed under: Allgemein — 7. April 2015, 23:06 Uhr von Holger.

K철lner Lichter 2013

Verdammt, das waren die (zweit)geilsten K철lner Lichter ever.
Warum (zweit!)geilsten?
F체r das Jahr 2007 komponierte G체nter H채ssy die Musik f체r die K철lner Lichter.
Sie wurde ver철ffentlicht unter dem Titel: „COLONIA Ab urbe condita“
Sie war (und ist f체r mich bedeutend durch):
a) ma횩gescheidert auf die Geschichte K철lns von Anbeginn der R철merzeit
b) live von einem Synphonieorchester am Abend der K철lner Lichter gespielt
c) ich war live dabei (Trib체nenkarte)
d) ist der Komponist G체nter H채ssy noch im selben Jahr seiner Komposition f체r die K철lner Lichter leider verstorben.
e) liegt seine CD ehrenvoll in meiner Sammlung
Daher ist das Jahr 2007 f체r mich ungeschlagen und untopbar auf Platz Eins. Ever. No Discussion! Aus!

Dieses Jahr war es mir leider nicht verg철nnt, live am Rheinufer bei dem K철lner Lichter dabei zu sein. Doch dieses Jahr hat der WDR aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Gro횩e Teile des Konzerts der ‚Bl채ck F철철ss‘ am Tanzbrunnen wurden live 체bertragen, sodass auch Daheim die entsprechende Stimmung aufkam. Nat체rlich kam auch das Rahmenprogram nicht zu kurz. Kurz gesagt: Das Gleichgewicht stimmte.
Das wichtigste aber: Die 횥bertragung des Haupt-Feuerwerks (und damit der Kern der K철lner Lichter) wurde kompetent und akkurat geschnitten 체bertragen, ohne unn철tige, langweilige Einstellungen, die das eigentliche Feuerwerk in den Hintergrund r체cken. Die 횥bertragung des Haupt-Feuerwehrs war ein Genuss von der ersten bis zur letzten Minute. Vielen Dank von Herzen, WDR.

Filed under: Allgemein — 14. Juli 2013, 01:17 Uhr von Holger.

Auto-Fundst체cke

telefondoseausdemautoIch geh철re eher zu denen, f체r die das Auto lediglich ein Transportmittel ist, anstatt ein Lebensraum. Daher kommt es auch, dass sich meine chaotische Unordnung sich nicht auf den Innenraum meines Autos 체bertr채gt. Ab und zu mal durchsaugen nach dem Waschen, und gut ist’s. Aber gelegentlich scheint sich ein Wurmloch in meinem Auto zu 철ffnen und hinterl채sst dort Dinge, die ich dann irgendwann mal finde.

Wie zum Geier kommt diese Telefondose in die Seitentasche der Beifahrert체r? Von mir ist die nicht.

Filed under: Allgemein — 27. Januar 2013, 21:20 Uhr von Holger.

Eine neue Erleuchtung

Achtung, ein Lebenszeichen. Endlich ein neuer Blogpost. Hat ja nur knapp 6 Monate gedauert.

Grund des Blogposts: Endlich habe ich eine Leselampe in meiner Sitzecke. Hat ja nur knapp 13 Jahre gedauert.

leselampe

Filed under: Allgemein — 19. Januar 2013, 22:03 Uhr von Holger.

12 point for Democraty

Der Eurovision-Song-Contest in Baku, der Hauptstadt Azerbaidschan, ist nun Geschichte, der ESC-Zirkus zieht weiter nach Schweden. Herzlichen Gl체ckwunsch an die schwedische S채ngerin Loreen. Ihr Song ‚Euphoria‘ versetzte mich pers철nlich zwar nicht in Euphorie, aber nun gut, ihr Punktevorsprung war mehr als deutlich. Gratulation auch an Roman Lob, der mit seinem Song ‚Standing Still‘ Deutschland zu einem 8. Platz verhalf. Nicht verstehen kann ich allerdings, wie es die russischen Omas auf Platz 2 schaffen konnten. Der Song war grottenschlecht, T철ne treffen konnten sie auch nicht. Das waren dann wohl mehr Sympathie-Votings.

Wo wir grad bei Sympathie sind: Die hat das Land Azerbaidschan und dessen Bev철lkerung von mir vollstens verdient, nicht aber dessen Regierung. Das Land m철chte Mitglied in der Europ채ischen Union sein, ist sogar Mitglied im Europarat, tritt aber die Rechte, insbesondere die Menschenrechte ihrer Bev철lkerung mit den F체횩en. Dies ist bei all der Berichterstattung rund um den ESC deutlich geworden. Azerbaidschan hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert, als sie rigoros Demonstranten, auch vor laufender Kamera festnahm. Die Folgen gab es dann auch in der Sendung zu h철ren: Anke Engelke sagte bei der Durchsage der Punkte aus Deutschland (체bersetzt): „Heute Abend konnte niemand f체r sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, w채hlen zu k철nnen. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Gl체ck auf Deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet Dich!“ Danke, Anke Engelke, f체r diese freundlichen, aber klaren Worte.

Im Nachhinein bin ich froh, dass der Eurovision-Song-Contest im Vorfeld nicht boykottiert wurde. Sonst h채tten wir alle nichts von den Missst채nden in dem Land erfahren. Daher hab ich auch meine Meinung zur EM-Fussballmeisterschaft ge채ndert. Erstens ist es unfair den Spielern gegen체ber, und zweitens wird uns hier sicherlich auch noch der eine oder andere Kopfsch체ttler beschert. Polen und Ukraine: Auch Euch wird Europa beobachten.

Filed under: Allgemein — 27. Mai 2012, 14:23 Uhr von Holger.

Wenn einer eine Reise tut

…und es hat irgendwie ‚Halloween‘ und ‚Leute erschrecken‘ zu tun, dann artet das irgendwie immer in einen halben Umzug aus. Und es ist nur ein Wochenend-Trip.

gepacktfuergti2011

Filed under: Allgemein — 29. September 2011, 21:35 Uhr von Holger.
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